PRAKTIKUMSBERICHT

Abbys und Davids spannendes Praktikum beim VKS

Hier sind die Eindrücke der 10.-Klässler der Sportoberschule Dresden
Teilen
12.04.2024

Für zwei Wochen haben uns Abby und David während ihres Sozialpraktikums ihrer Schule begleitet. Im Folgenden berichten sie von ihren Aufgaben, Erfahrungen, neuen Kenntnissen und Höhepunkten. Dabei nehmen sie euch direkt selbst mit durch ihren Alltag.

Abby stellt sich vor:

Ich bin Abby 16 Jahre alt und meine Oma ist an Leukämie gestorben. Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschieden, mein Schulsozialpraktikum beim VKS zu machen. Damit ich vielleicht einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass nicht noch mehr Menschen an dieser Krankheit sterben müssen.

Sogenannte Arbeitskleidung gibt es gar nicht, du kannst kommen, wie es dir lieb ist. Diese zwei Wochen vergingen wie im Flug und ich hatte viel Spaß. Ich habe in der Donor Care gelernt, wie eine Spende und alles drum herum abläuft. Sie haben mir genau die Schritte von der Registrierung bis zur Stammzellspende erklärt und gezeigt. Danach war ich im Office Management. Hier habe ich einen Überblick über die Erstellung von Rechnungen, Bestellungen und den Eingang und Verarbeitung von Registrierungen bekommen.

In der zweiten Woche war ich auch auf einer Typisierungsaktion in einer Schule in Chemnitz. Dort sind wir mit dem Betriebswagen hingefahren. Ich habe den Leuten geholfen und erklärt, wie und wieso man sich registrieren lassen sollte. Das war auch sehr schön. Meine letzten Tage habe ich im Marketing Bereich vom VKS verbracht. Hier habe ich einen genaueren Eindruck von den Social Media Kanälen bekommen und ich durfte sogar Bilder und Videos für diese Kanäle gestalten. Auch die Projekte in diesem Bereich fand ich sehr unterhaltsam. Bei einer Spende durfte ich sogar auch mal live dabei sein. Ich freue mich, diese Erfahrungen gemacht haben zu dürfen und würde auch persönlich sehr gern wieder beim VKS arbeiten oder mithelfen.

Gemeinsames Geschenke packen für Kinder aus Dresden.

David stellt sich vor:

Ich bin David, 15 Jahre alt und habe mein Praktikum beim VKS gemacht, weil ich mich gegen Blutkrebs einsetzen möchte. Während meines Praktikums konnte ich in den einzelnen Abteilungen neue Eindrücke gewinnen. Ich habe viel Zeit in der Donor Care verbracht. Hier habe ich als erstes einen Einblick in den Ablauf der Stammzellspende bekommen sowie in die allgemeine Arbeit. Ich habe selbst Listen zur Spenderübersicht mit bearbeitet, E-Mails geschrieben und den Versand vorgeplant und Pakete an Spender gepackt.

Auch in den anderen Abteilungen konnte ich positive Eindrücke gewinnen. Wir haben auch eine Typisierungsaktion bei einer Berufsschule mitgemacht, in der wir 52 neue potenzielle Spender:innen dazugewonnen haben.

An unserem vorletzten Tag hatten wir das Glück, einen Spender bei der Spende zu besuchen und ihn zu der Stammzellspende Fragen stellen zu können. Diese haben wir auch für die Social Media Kanäle aufgenommen. Ich habe die Praktikumszeit sehr genossen, denn die Atmosphäre innerhalb des Teams ist toll und man hat immer gute Laune beim Arbeiten. Wer sich auch für Blutkrebs und "Leben retten" interessiert, sollte sich auch für ein Praktikum beim VKS bewerben.

"Die Atmosphäre innerhalb des Teams ist toll und man hat immer gute Laune beim Arbeiten"

Der VKS sagt DANKE

Wir möchten kurz Danke sagen – an Abby und David, die eine wirklich gute Zeit mit uns verbracht haben. Es war schön, sie im Team zu haben. Sie haben frischen Wind hereingebracht und es war eine Freude, sie um uns zu haben. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass ihr uns in guter Erinnerung behaltet. Wir sehen uns bestimmt bald wieder.

Weitere News für dich

Lisa bei ihrer Stammzellspende
Zeit für Lebensretter:innen

Meine Stammzellspende: Vielleicht die wichtigste Sache, die ich je getan habe!

Vier Jahre nach ihrer Registrierung klingelte Lisas Telefon und plötzlich war sie keine potenzielle Spenderin mehr, sondern die einzige Chance eines kranken Menschen auf ein neues Leben. Hier erzählt die 20-Jährige, wie ihre Stammzellspende ablief und warum sie es jederzeit wieder tun würde.

/ 01.04.2026 Lies weiter
Wissen to go

Stammzellspende und Knochenmarkspende: Was sind die Unterschiede?

Wenn ein Mensch schwer an Blutkrebs erkrankt, braucht er in vielen Fällen eine Stammzelltherapie. Dafür wird durch eine Chemotherapie das Immunsystem zusammen mit den Krebszellen zerstört. Um anschließend ein neues Immunsystem aufzubauen, braucht es gesunde Stammzellen. Diese kann nur ein:e gesunde:r Spender:in geben. Die beiden großen Spendearten haben also eine Gemeinsamkeit: Sie zielen darauf ab, gesunde Stammzellen zu gewinnen. Ansonsten unterscheiden sie sich deutlich im Ablauf.

/ 24.02.2026 Lies weiter
Zeit für Lebensretter:innen

„Im besten Fall rettest du Leben.“ – Niklas’ Weg zur Stammzellspende

Niklas hat sich 2023 bei einer Aktion im Krankenhaus Mittweida registrieren lassen – einfach nur mit drei Wattestäbchen. Im November 2025 wurde er dann als Stammzellspender angefragt. Hier erzählt er ehrlich, wie sich Aufregung, Zweifel und Hoffnung angefühlt haben und warum fünf Minuten alles verändern können.

/ 24.02.2026 Lies weiter