Das Leben feiern, Leben retten: Bergakademie Freiberg hilft aktiv gegen Leukämie!
Hochschule im Lebensrettermodus
Das Leben feiern, Leben retten: Bergakademie Freiberg hilft aktiv gegen Leukämie!
An der TU Bergakademie Freiberg haben wir im letzten Jahr das TUBA-Fest (das Campusfest) mit einem Sprung ins #teamlebensretter vereint. Bis heute entstanden aus unserer Zusammenarbeit bereits vier echte Chancen auf ein neues Leben für an Leukämie erkrankte Menschen.
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12.01.2024
Der Moment, wenn du dich als Stammzellspender:in registrieren lässt, darf durchaus Spaß machen und kunterbunt sein. In Freiberg macht es die Bergakademie mit ihren Student:innen vor und es war nicht das erste Mal, dass sich die Hochschule mit uns gemeinsam im Kampf gegen Blutkrebs engagiert.
Mit einem kühlen Getränk in der Hand und einem Lächeln im Gesicht stolperten die Student:innen in Freiberg praktisch über die lebensrettenden Wattestäbchen. Die sind das Zeichen und gaben so manchem den Impuls: "Oh, das wollte ich schon immer machen". Fast ungläubig schaute so mancher auf die Stäbchen und hat nach gründlicher Aufklärung verstanden: "Es ist wirklich so einfach." Begleitet vom Soundtrack zum Leben retten - der diesmal als eine Mischung aus Beats, 90er Jahre Musik und Rock aus den Boxen auf dem Campus kam, dauerte es für jede Person nur wenige Minuten bis zum guten Gefühl, als Stammzellspender:in registriert zu sein.
"Oh, das wollte ich schon immer machen!"
Vier Student:innen haben bereits gespendet
Rückendeckung erhielt das Engagement gegen Leukämie auch von oberster Stelle. Der Rektor der Bergakademie, Klaus-Dieter Barbknecht, schaute selbst am Stand vorbei und zeigte sich beeindruckt, dass bereits vier tatsächliche Stammzellspenden durch die Registrierungsaktionen an der TU hervorgegangen sind. Denn es war bereits das 3. Mal, dass Dozent:innen und Student:innen gemeinsam die Möglichkeit nutzten, den berühmten Wangenabstrich zu machen. Diesmal bildete sich dabei eine regelrechte Schlange, die durch den schnellen Ablauf aber zügig voran rückte. Na gut, die Schlange am Langosstand konnte niemand toppen, aber da würde doch wirklich jeder zugreifen, oder?
Unser Fazit
Die Aktion in Freiberg hat wieder einmal gezeigt, was es ausmacht, wenn eine Hochschule sich über ihren täglichen Plan hinaus stark macht und gesellschaftlich engagiert. Wenn Student:innen und Dozent:innen dabei an einem Strang ziehen, entsteht etwas ganz Besonderes. In diesem Fall war es ein völlig unbeschwerter Moment voller Freude, Musik und Lachen, indem die Möglichkeit Platz fand zu sagen: Ich möchte helfen.
Wir freuen uns auf den oder die nächste Spender:in aus Freiberg, die wir kennenlernen dürfen, wenn wir anrufen und sagen: Du kannst jetzt deinem Zwilling helfen.
Seit Michael im Dezember 2025 wegen Brustschmerzen die Notaufnahme besucht hat, ist er im Krankenhaus. Denn seine Chemotherapie musste sofort beginnen.
Henning (6) aus Jessen ist schwer herzkrank und braucht eine Stammzellspende
Eosinophile endomyokardiale Krankheit. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine schwere Herzerkrankung, bei der eine Art der weißen Blutkörperchen das Herzgewebe dauerhaft so schädigt, dass es zu Herzversagen kommen kann. Neben zahlreichen anderen Therapien steht fest: Der kleine Jessener braucht eine Stammzellspende, um wieder gesund leben zu können. Seine Mama Stephanie und sein Papa Paul haben sich daher an den VKS e.V. (Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden). gewandt und bitten nun alle Menschen zwischen 16 und 45 Jahren deutschlandweit, sich als potenzielle Stammzellspender:innen registrieren zu lassen.
Bruno strahlt über das ganze Gesicht. Er hält das Blatt Papier fest in der Hand, denn da steht drauf, was er selbst an diesem Tag fast noch gar nicht glauben kann. Es sind keine Krebszellen mehr in seinem Körper zu finden. Seiner Mama, die den Zettel zuerst in der Hand hielt, geht es ebenso. Da ist diese riesige Freude und trotzdem noch dieses Gefühl: Passiert das gerade wirklich? Ja, es passiert. Bruno, der kleine Star Wars Fan, ist krebsfrei.