Mutmacherin Ute im Kampf gegen Blutkrebs

Eine Frau mit der Mission zu helfen

Ute hat den Kampf gegen Blutkrebs gewonnen und will anderen Betroffenen Hoffnung schenken!
Ute Stahl (Vorstand vom VKS) ist selbst an Blutkrebs erkrankt
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21.09.2022

Ute Stahl ist eine Frau, die etwas bewegen möchte und Dinge verändern will. Als vor 20 Jahren die Diagnose Blutkrebs erhielt, stellte sie sich dem Kampf und hat ihn gewonnen. Sie ist Mutmacherin auf ganzer Linie und engagiert sich im VKS-Vorstand aktiv im Kampf gegen Blutkrebs.

Eine Diagnose verändert das Leben

2004 wurde bei Ute Leukämie festgestellt und nach einer langen Therapiezeit bekam sie 2008 endlich die gesunden Stammzellen ihres genetischen Zwillings. Der Tag, an dem ein neues Leben begann. Seit vielen Jahren unterstützt sie den VKS bei Typisierungsaktionen, Schul-Workshops und ist ein aktives Mitglied.

"Da ich meinen Spender nicht persönlich kennenlernen konnte, war und ist es mir ein Bedürfnis auf andere Weise meine Dankbarkeit zu zeigen.“ 

Mutmacherin aus Leidenschaft

Zu Beginn dieses Jahres intensivierte sich Utes Engagement und sie wurde in den VKS Vorstand gewählt. Neben vielen wunderbaren Skills, bringt Ute hier immer wieder die Patient:innensicht bei unterschiedlichen Themen ein und gibt dadurch einen unglaublichen Mehrwert für die Tätigkeit des VKS.

„Seit einigen Jahren bin ich auch für den Patientenbeirat des NCT/UCC (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen) des Uniklinikums Dresden aktiv, zum einen sind wir Mitglieder Ansprechpartner für Patienten, die Kontakt zu selbst Betroffenen suchen. Weiterhin begleiten wir als Patientenvertreter wissenschaftliche Studien, die wiederum bessere Heilungschancen bringen sollen. Um bei diesen Themen mitreden zu können, habe ich an einer Reihe von PEAK-online-Seminaren teilgenommen (PEAK: Patienten Experten-Akademie für Tumorerkrankungen). Diese Veranstaltungen werden laufend fortgesetzt, um unser Wissen zu aktualisieren.“

Gemeinsam das Unmögliche schaffen

„Ich habe das große Glück, dass ich nach der Transplantation und einer langen Phase der Aufs und Abs von ca. 4 Jahren, ein "normales" Leben führen kann. Diese Dankbarkeit gegenüber allen, die dazu beigetragen und mir das ermöglicht haben, meine Familie, die medizinischen Experten, aber vor allem auch mein Spender, motivieren mich dazu jetzt auch andere Patienten, die auf diese Hilfe angewiesen sind, mit allem, was in meinen Möglichkeiten steht, zu unterstützen.“

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