Der VKS-Blog

Menu

Andreas berichtet über seine Spende!

Sei ein Held wie Andreas und lass auch du dich typisieren. Das geht ganz einfach HIER!

Das war seine Geschichte:

Andreas und seine Freundin entschlossen sich spontan vor ein paar Jahren dazu, sich typisieren zu lassen. Beide haben 2018 vom Spenderaufruf für Louis gehört und ihnen war sofort klar: „Wir wollen helfen!“. Im Helios Klinikum Aue haben sie sich typisieren lassen. Im Dezember 2019 erhielt er dann den Lebensretter-Anruf. Er war natürlich super aufgeregt am Anfang. Dass der Anruf so schnell kommt, hätte er nicht gedacht. Aber für ihn war immer noch klar, dass er spenden wird. Sein gesamtes Umfeld hat ihn voll und ganz unterstützt. Nicht nur seine Freundin war ziemlich stolz auf diesen Schritt, sondern auch die ganze Familie, Freunde aber auch seine Arbeitskollegen und sein Chef.

Wie ging es dann weiter:

Andreas wollte natürlich schnellstmöglich die benötigen Blutproben beim Arzt nehmen lassen und zurück ins Labor schicken. So kurz vor Weihnachten gestaltete sich das allerdings etwas problematisch. Eine Bekannte war Krankenschwester und konnte ihm dann glücklicherweise das Blut abnehmen. Ihm war es sehr wichtig, so schnell wie möglich alles zu organisieren, damit dem Patienten umgehend  geholfen werden kann. Im Januar erhielt er dann die Rückmeldung, dass er für den Patienten in Frage komme und er bis Mitte April reserviert für ihn ist. Am 29.05.2020 genau am Geburtstag seiner Mutter, erhielt er dann den alles entscheidenden Anruf, dass er jetzt spenden kann und die Termine für Voruntersuchung und Spende schon stehen. Das war ein sehr emotionaler Moment nicht nur für ihn, sondern auch für seine ganze Familie. Seine Mutter kämpfte zu diesem Zeitpunkt nun schon das dritte Mal selbst gegen Krebs und nun konnte er jemanden die Chance auf ein neues Leben schenken.

Vor seiner Spende war ihm etwas mulmig und er war etwas angespannt, man ist ja nicht alle Tage im Krankenhaus und eine Vollnarkose hatte er das letzte Mal als Kind, aber er hatte keine Sekunde Zweifel an seinem Schritt und alles lief super. Seine Entscheidung würde er auf jeden Fall wieder so treffen. „Das Gefühl nach der Spende ist unbeschreiblich“, sagte er. Eine Krankenschwester sagte nach der Spende zu ihm, dass er einen Menschen jetzt sehr glücklich macht. Diese Worte brannten sich in sein Gedächtnis und er wird sie nie wieder vergessen. Andreas meinte zu uns, dass er mit seiner Spende nicht nur einem Menschen eine Chance auf ein neues Leben geschenkt habe, sondern eine ganze Familie sowie Freunde damit glücklich mache. Er hat nun einen anderen Blick auf vieles im Leben erhalten, da sich viel zu oft über die unwichtigen Dinge und Kleinigkeiten im Leben aufgeregt wird. Für ihn war es nur ein Bruchteil seiner Lebenszeit, aber für jemand anderen bedeutet es das ganze Leben.

Seinen genetischen Zwilling will er definitiv gern kennenlernen, wenn er es auch möchte. Andreas findet, dass man, gerade durch die lebensrettende Spende und auch dadurch, dass der Patient die gleiche Blutgruppe annimmt, man eine so starke Verbindung aufbaut, die man nicht richtig beschreiben kann.

Seine abschließenden Worte und was er anderen mit auf den Weg geben möchte:

„Ich weiß, welche großen Ängste und Sorgen die Diagnose Krebs für Betroffene und deren Angehörige mit sich bringt. Ich freue mich mit meiner Spende ein Leben zu retten, Hoffnungsgeber zu sein und damit eine ganze Familie wieder glücklich zu machen.“

Seine Freundin, Isabell Fischer, begleitete ihn am Tag seiner Voruntersuchung und schoss diese tollen Bilder:

Top